Am 4. April 2009 starb der Kieler Dichter Klavki. Im Gedenken an ihn sind auf dem Literaturtelefon unter 0431/901-1156 und www.literaturtelefon-online.de Gedichte zu hören, die Klavki wenige Wochen vor seinem Tod eingesprochen hat.
Klavkis literarisches Schaffen ist von vielen roten Fäden durchzogen, unter anderem der Einsicht, dass die gesprochene Sprache lebendiger sei als die geschriebene. Auch deshalb ging es Klavki in seiner letzten Zeit darum, möglichst viele geschriebene Texte in die Sprache des gesprochenen Worts zu „übersetzen“ ältere, immer wieder überarbeitete, aber auch neue und neueste, die sich im Subtext oft mit dem nahenden Tod befassen.
Neben einem umfangreichen Werk, das es noch zu erschließen gilt, hinterließ Klavki fünf Mini-Discs randvoll mit Lyrik, die er damit, wie er sagte, in „die undichte stelle der zeit“ einfügte, einen Ort, wo all sein Schreiben, vor allem aber Sprechen verankert war und wo sein Werk weiterlebt.
Aus diesem Material haben wir für das Literaturtelefon eine kleine Auswahl zusammengestellt.
Weitere Beiträge von Klavki im Archiv des Literaturtelefons:
Foto: Frank Peter